Medienmitteilungen 2017

14. Dezember 2017: Camping Fanel: Verwaltungsgericht stoppt Trick der Berner Regierung

Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hat auf Grund einer Beschwerde von Pro Natura Bern, BirdLife Schweiz, Stiftung Landschaftsschutz und WWF Schweiz die Ermächtigung zur Vertragsverlängerung zwischen dem Kanton Bern und dem Camping Fanel aufgehoben. Der Regierungsrat wollte die Mietverträge mit dem Campingplatz verlängern, ohne zu prüfen, ob die Weiterführung mit dem Umweltrecht vereinbar ist. Er begründete dies damit, dass sich die Fläche des Campings im Finanzvermögen des Kantons befinde und damit die nationalen Gesetze nicht einzuhalten seien. Dieser abwegigen Argumentation des Regierungsrates hat das Gericht eine Abfuhr erteilt. Denn unabhängig davon, ob sich der Camping im Finanz- oder Verwaltungsvermögen befindet, muss der Kanton Bern das geltende Umweltrecht einhalten.

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8. Dezember 2017: V-Bahn Grindelwald: Umweltorganisationen erklären Beschwerdeverzicht. Entscheidende Projekt-Verbesserungen erreicht

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und Pro Natura Bern kommen zum Schluss, dass die unter den gegebenen Bedingungen möglichen Verbesserungen des Projekts V- Bahn in Grindelwald erreicht worden sind. Sie erklären daher gegenüber dem Bundesamt für Verkehr, auf eine Beschwerde zu verzichten. Voraussetzung dafür ist, dass die um- weltrechtlichen Projektverbesserungen und Ersatzmassnahmen in den Plangenehmigungsentscheid aufgenommen werden und keine bislang unbekannten Umweltprobleme auftauchen.

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11. September 2017: Trift: Ein grosses Werk, damit weitere Gewässer verschont bleiben

Nach mehrjährigem Einigungsprozess mit den Umweltverbänden werden die Kraftwerke Oberhasli (KWO) das Konzessionsgesuch für das Wasserkraftwerk Trift einreichen. WWF, Pro Natura sowie der Fischereiverband akzeptieren das Projekt. Der Kanton soll aber fortan eine restriktive Bewilligungspraxis für Wasserkraftwerke fahren. Denn das Produktionsziel der kantonalen Wasserstrategie wird bereits erreicht.

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26. Juni 2017: Einzigartige Brunnenkresse-Produktion erhält Zukunftsperspektive

Seit drei Generationen produziert die Familie Motzet im Oberaargau Brunnenkresse. Heute ist dies der letzte professionelle Brunnenkresse-Betrieb in ganz Mitteleuropa und somit ein wertvolles Kulturgut. Damit dieses langfristig weiterbesteht, übernehmen die Stiftung Wasserland Oberaargau, Pro Natura und deren Sektion Pro Natura Bern das Areal, zu welchem auch mehrere Hektaren schützenswerte Naturflächen gehören.

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